Regional. Diözesan. Und gut vernetzt


Nach dem 2. Workshop Aushandlungsprozess am Freitag, 8. Dezember 2023, zielte dieser 3. und letzte Workshop am Freitag, 19. Januar 2024, in Wiesbaden auf die Erarbeitung einer abschließenden Beschlussempfehlung zur zukünftigen Zuordnung von Einrichtungen und Aufgaben zwischen Ordinariat und Regionen.
Grundlage hierfür bildete ein im Nachgang zum letzten Workshop erarbeitetes Arbeitspapier zu möglichen Modellen der Zusammenarbeit zwischen Regionen und Ordinariat sowie die erneut in Mixed-Teams (Ordinariat, Region und Einrichtung) erarbeiteten Steckbriefe für die Einrichtungen, die im bisherigen Prozess noch fehlten.
Das Arbeitspapier unterschied insgesamt vier verschiedene Modelle:
- R1: Zuordnung einer Einrichtung zur Region.
- R2: Zuordnung einer Einrichtung zur Region mit stärkerer Beteiligung des Leistungsbereich Pastoral und Bildung wie in Modell R1.
- LB1: Zuordnung einer Einrichtung zum Leistungsbereich Pastoral und Bildung mit verpflichtender Beteiligung der Region.
- LB2: Zuordnung einer Einrichtung zum Leistungsbereich Pastoral und Bildung mit informierender Einbeziehung der Region.
Die Diskussion und Erarbeitung einer Empfehlung erfolgte in der Bewertung der Vor- und Nachteile eines Modells in Bezug auf die inhaltlichen Schwerpunkte und lokalen Gegebenheiten. Hierfür standen bei jedem Einrichtungstyp Fachexpertinnen und Fachexoerten als Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner zur Verfügung.
"Ein nächster Schritt im Kulturwandel des Bistums"
Alle Diskussionen konzentrierten sich sehr schnell auf eine Abwägung zwischen Vor- und Nachteilen der Modellen R2 und LB1 für den jeweiligen Einrichtungstyp, was auch Niederschlag in den Trendabstimmungen fand.
Auch in Bezug auf die noch offenen Arbeitspakete zum Thema „Fachzentren“, „Kategorialseelsorge“ und Einzeleinrichtungen wurden Empfehlungen ausgesprochen. Die Ergebnisse des Workshops wurden dem Diözesansynodalrat (DSR) im Rahmen eines Kaminabends am Donnerstag, 25. Januar, vorgestellt und dem Bistumsteam am Dienstag, 30. Januar, vorgelegt. Eine abschließende Beratung und Entscheidung erfolgt durch den DSR und ist für Samstag, 24. Februar, geplant. Eine Reflexion des Aushandlungsprozesses mit den Beteiligten ist für Dienstag, den 27. Februar, als Video-Konferenz ab 19 Uhr vorgesehen.
„Jenseits einer finalen Verortung der Einrichtungen, ist durch die Workshops unter den Teilnehmenden ein besseres Verständnis für die unterschiedlichen Ebenen und Perspektiven in der neuen Organisation des Bistums gewachsen. Der Konsens einer verbindlichen Kooperation, Kommunikation und Vernetzung ermöglicht einen nächsten Schritt im Kulturwandel des Bistums,“ resümiert Dr. Susanne Gorges-Braunwarth den Prozess für die Vorbereitungsgruppe. Die 33 Teilnehmenden dankten abschließend den Moderatorinnen und Moderatoren der verschiedenen Workshops, der Vorbereitungsgruppe und insbesondere all denen, die zwischen den Workshops in verschiedenen Teams die Einrichtungssteckbriefe und das Arbeitspapier zur Erörterung der verschiedenen Modelle der Zusammenarbeit gearbeitet haben.